Bague à intaille

Poitiers (86) - Musée Sainte-Croix

Musées de Poitiers, Christian Vignaud

Dieser Goldring hat einen Körper, der im oberen Teil geformt ist. Auf dem ovalen Kopf (ovaler Kopf mit Intaglio (11,6 x 9,4 mm)) ist ein Intaglio aus gesprenkeltem Blaustein (wahrscheinlich Lapislazuli) eingefasst. Auf dem Intaglio ist eine leicht hüftschwingende, behelmte Figur mit einer Lanze und einem auf dem Boden liegenden Schild zu sehen, die den Figuren des Mars Ultor (rachsüchtiger Mars) ähnelt. Die Körperform ist eher grob: spindelförmige Gliedmaßen, die Taille wird durch zwei Rillen hervorgehoben. Diese Gottheit erschien auf Intaglios aus römischer Zeit ab Augustus; der Kaiser errichtete in Rom eine Statue und einen Tempel zu ihren Gunsten. Das Bild wurde auf Münzen übernommen, vor allem im zweiten Jahrhundert. Die Ringfassung und die Fassung auf einem nicht dunklen Gestell passen zum Kontext des Stücks: 16. bis 18. Der Intaglio hat die Züge eines antiken gravierten Steins (2. - 3. Jahrhundert?). Die beiden Rillen über der Taille der Figur lassen jedoch einen Vorbehalt bezüglich des Alters der Münze aufkommen. In der Tat scheint diese Behandlung nicht der üblichen Kleidung antiker Figuren zu entsprechen. Außerdem wurden während des 16. bis 18. Jahrhunderts Kopien von römischen Intaglios angefertigt, insbesondere aus Lapislazuli. Die Unterscheidung zwischen antiken und modernen Steinen beruht dann manchmal auf kleinen Details.

Ausstellungsort

Poitiers (86) - Musée Sainte-Croix
3 bis rue Jean Jaurès

86000 Poitiers

Ortsname

Poitiers

Fundort

Les Hospitalières

Projektart

Diagnostic

Ausgrabungsjahr

2004 – 2005

Wissenschaftlicher Leiter

GERBER, Frédéric

Inventarnummer

2019.23.2

Bereich

Lebensalltag ➔ Schmuck

Material

Metall ➔ Gold ➔ Organisch

Chronologischer Zeitraum

Frühe Neuzeit [1492 / 1789]

Datierung des Gegenstands

1500 – 1699

Abmessungen

L. 22.8 mm, l. 22 mm, d. 18.5 mm,

Merkblatt zum Operationsbericht

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