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Ange porteur de blason

Poitiers (86) - Musée Sainte-Croix

Musées de Poitiers, Christian Vignaud

Der Engel ist blau gekleidet und kniet; er trägt einen Schild mit einem goldenen lateinischen Kreuz. Die Geste, mit der der Engel das Wappen präsentiert, indem er ein Knie niederlegt und das andere anwinkelt, ist vom 14. bis zum 16. Jahrhundert durchaus üblich. Er trägt ein langes, blaues, weites Gewand mit einem runden Kragen und einem geknöpften Revers. Das Wappen verdeckt den größten Teil seines Körpers. Die Position ist in einem fast ebenen Volumen wiedergegeben, die gebeugten Gliedmaßen sind vollständig, aber verkürzt dargestellt. So räumlich wiedergegeben, passt sich die Stellung perfekt an ihren Rahmen an. Denn während die Ränder des Schlusssteins nicht zu erkennen sind, befreit sich der allgemeine Umriss des Engels nicht von einer kreisförmigen Form, die er allein neu erschafft. Das Gewand ist einfach dargestellt, Wülste stellen die Falten dar, die stellenweise durch tiefe Einschnitte getrennt sind. Diese Falten markieren die Gelenke des Körpers durch fächerförmige Anordnungen an Ellbogen und Knien. Die Finger der Hände und Füße werden durch einfache Einschnitte dargestellt, die sie grob individualisieren.

Ausstellungsort

Poitiers (86) - Musée Sainte-Croix
3 bis rue Jean Jaurès

86000 Poitiers

Ortsname

Poitiers

Fundort

Les Cordeliers

Projektart

Fouille

Ausgrabungsjahr

1998 – 2000

Wissenschaftlicher Leiter

JOUQUAND-THOMAS, Anne-Marie

Inventarnummer

2019.21.5

Bereich

Kunst ➔ Religiöse Kunst

Material

Mineral ➔ lapidar ➔ Kalkstein

Chronologischer Zeitraum

Mittelalter [476 / 1492]

Datierung des Gegenstands

1300 – 1499

Abmessungen

H. 607 mm, L. 613 mm, P. 525 mm,

Merkblatt zum Operationsbericht

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La galerie muséale bénéficie du soutien de la Fondation Gandur pour l'Art
Réalisé par idéesculture